Wie bist du zum Leipzigprojekt gekommen?
Mein Mann Jonathan und ich waren viele Jahre Teil einer gut funktionierenden Kirche in Hamburg. Hier wurden wir sehr gesegnet und dachten eigentlich, dass wir dort alt werden würden. Irgendwann hatten wir jedoch unabhängig voneinander den Eindruck, dass Gott uns herausfordert, unsere Komfortzone zu verlassen. In uns entstand der Wunsch, etwas Neues zu wagen, indem wir selbst losgehen, um ein Segen für andere zu sein. Mit André und Larissa sind wir seit Jugendtagen eng verbunden und waren viele Jahre gemeinsam in der Leitung einer Jugendgruppe aktiv. Irgendwann bekamen wir mit, dass André und Larissa sich in Hamburg intensiv mit der Planung einer Kirchengründung beschäftigten und bald war uns klar, dass Gott Jonathan und mich ebenfalls ganz persönlich ins Team ruft. So nahmen wir an den ersten Visionstreffen teil und zogen schließlich als Teil des Startteams zur Gründung des Leipzigprojekts von Hamburg in den Leipziger Westen.
Warum bist du im Kirchenrat?
Mich begeistert die Vision des Leipzigprojekts immer noch und ich bin dankbar für Gottes Wirken in den letzten Jahren. Gleichzeitig hat sich das Leipzigprojekt durch das Wachstum verändert, Strukturen mussten und müssen angepasst werden. Ich bin im Kirchenrat, weil ich unsere Kirche gern aktiv mitgestalte und um zu überlegen, wie die Vision an die sich immer wieder verändernden Strukturen angepasst werden kann. Mein Wunsch hierbei ist, dass Menschen die Schönheit von Jesus erfahren und dass unsere Kirche ein Ort ist, an dem sie sich wirklich angenommen und zuhause fühlen: gesehen und geliebt von Menschen und von Gott.
Was begeistert dich an diesem Dienst?
Ich schätze an meinem Dienst, dass ich Anliegen aus der Kirche auf dem “kurzen Dienstweg” an die Pastoren herantragen und ggf. zur Diskussion stellen kann. Da ich ein Mensch bin, der gern reflektiert, habe ich zudem Freude daran, Abläufe und Strukturen zu durchdenken und bei Bedarf zu optimieren. Ich bin sehr dankbar für unsere Pastoren, die ich wirklich als gute und vorbildliche Leiter erlebe sowie für die anderen lieben Leute des Kirchenrats, die mich immer wieder motivieren, das Beste für Gottes Kirche zu suchen.
Hast du noch andere Aufgaben im Leipzigprojekt?
Ich leite gemeinsam mit Jonathan eine Kleingruppe und unterstütze unseren Pastor Friedrich gelegentlich in der übergeordneten Kleingruppenleitungsfunktion.
Zudem bin ich als Mitarbeiterin in der Kinderzeit aktiv sowie als Sängerin und Lobpreisleiterin.
Was ist dein Lieblingsort in Leipzig?
Da ich durch meinen Job viel mit Menschen zu tun habe, suche ich als introvertierter Typ gern den Auwald auf, um ein wenig die Ruhe zu genießen. Ich liebe aber auch die verschiedenen Seen, die ich gern zu Fuß umrunde.
Was machst du gern in deiner Freizeit?
Ich bin sehr gern mit meiner Familie wandernd in der Natur unterwegs oder verbringe Zeit in unserem Garten. Entspannen kann ich bei guten Büchern oder einem 1000-Teile-Puzzle. Ich backe gern und lade Gäste zum Kuchenessen und auf einen guten Kaffee ein. Wenn dabei dann Gespräche mit Tiefgang entstehen, bin ich happy. :)
Was wünschst du dir für das Leipzigprojekt?
Ich wünsche mir, dass wir eine einladende Kirche sind, die vom Evangelium begeistert ist und die gute Botschaft auf ansteckende Weise lebt und nach außen trägt. Zudem liebe ich es, wenn Menschen sich auf ihrem Weg mit Gott weiterentwickeln und nächste Schritte gehen. Auf diesem Weg sollte niemand allein sein: Ich wünsche mir für uns als Kirche ehrliche und authentische Beziehungen untereinander, also dass jeder im Leipzigprojekt Menschen um sich hat, die ihn wirklich kennen. Mein Wunsch ist, dass jeder in der Kirche echte Freunde hat, die sich gegenseitig auf ihrem Weg mit Jesus anfeuern und ermutigen.