Wie bist du zum Leipzigprojekt gekommen?
2021 kamen mein Mann Johannes und ich während der Ausläufer der Corona-Pandemie nach Leipzig, um hier mit unseren Kindern in einen neuen Lebensabschnitt zu starten. Wir hatten ein paar herausfordernde Jahre mit nur sehr oberflächlichem Gemeinde-Anschluss hinter uns und haben uns beide sehr nach geistlicher Gemeinschaft und Herausforderung gesehnt. Das Leipzigprojekt ist der Ort, an den Gott uns geführt hat, prägt und gebraucht und wir haben hier unsere geistliche Familie gefunden.
Warum bist du im Kirchenrat?
Ich bin im Kirchenrat, weil ich Kirche liebe, diesen Ort voller unperfekter Menschen, der gleichzeitig so wunderschön und heilsam sein kann, wenn Jesus im Mittelpunkt steht.
Ich möchte gerne Verantwortung übernehmen, dass das Leipzigprojekt genau dieser Ort sein kann, dass Kirche gesund wächst,nicht um sich selbst dreht und geprägt ist von Wahrheit und Liebe.
Was begeistert dich an diesem Dienst?
Mich begeistert, dass ich strategisch denken und meinen Blick fürs große Ganze einbringen kann, dass ich von lieben Menschen umgeben bin, die Jesus lieben und mehr über gesunde Leiterschaft lernen darf.
Hast du noch andere Aufgaben im Leipzigprojekt?
Ja, ich liebe es, die Kirche als Referentin für Junge Kirche mitzugestalten. In dieser Rolle verantworte ich die Arbeit mit Kindern- und Jugendlichen in verschiedensten Gruppen und darf dabei viele Ehrenamtliche Mitarbeiter begleiten.
Gemeinsam mit meinem Mann trage ich auch Verantwortung für die Kleingruppe Südvorstadt.
Was ist dein Lieblingsort in Leipzig?
Der Markkleeberger See am Kanupark und generell überall da, wo gutes Essen auf dem Tisch steht;-)
Was machst du gern in deiner Freizeit?
Zeit mit meinen drei Kindern und meinem Mann verbringen, draußen sein, gut essen, immer neue Wohnungs-Einrichtungs-Projekte finden, in jeglicher Form kreativ sein
Was wünschst du dir für das Leipzigprojekt?
Ich wünsche mir, dass das Leipzigprojekt ein Ort sein darf, der Zuhause und Familie für Menschen aus unterschiedlichsten Hintergründen werden darf, weil die Liebe zu Jesus uns vereint. Ich wünsche mir, dass Menschen verstehen, wie wunderschön und wichtig Kirche in dieser Welt ist. Ich wünsche mir, dass wir mutig vorangehen, nicht bequem werden, uns aneinander schleifen lassen und die Atmosphäre von Gnade und Vergebung geprägt ist. Ich wünsche mir, dass wir gesund nach innen und außen wachsen. Dass wir immer mehr unsere Identität in Jesus verstehen, lernen, was wahre Nachfolge bedeutet und wie sehr wir geliebt sind.