Wie bist du zum Leipzigprojekt gekommen?
2018 lebte ich in Hamburg, war Single, hatte einen tollen Job als Architektin und eine wunderbare Kirche. Als ich auf die 30 zuging, wuchs in mir der Wunsch, mein Leben noch mehr für Gott und etwas Sinnvolles zu investieren. Gott hat mein Herz bewegt, Teil einer Gemeindegründung zu werden.
Warum? Weil ich in meiner ehemaligen Kirche selbst so beschenkt und gesegnet wurde. Ich wollte dazu beitragen, dass ein neuer Ort entsteht, an dem Menschen Liebe, Freude, tiefe Gemeinschaft und Antworten auf Lebensfragen finden – und vor allem Gott selbst begegnen. Andrés Vision hat mich begeistert, und so bin ich 2019 für das Leipzigprojekt nach Leipzig gezogen.
Warum bist du im Kirchenrat?
Weil ich gefragt wurde :)
Das Wort Diakon bedeutet „Diener“. Jesus hat gesagt: „Wer unter euch groß sein will, der soll euer Diener sein.“ Er selbst ist nicht gekommen, um sich bedienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben für viele zu geben.
Das ist auch mein Wunsch: Ich möchte den Menschen in der Gemeinde dienen und sie lieben.
Was begeistert dich an diesem Dienst?
Es begeistert mich zu erleben, was für eine gesunde Struktur Gott sich für seine Kirche ausgedacht hat – mit verschiedenen Rollen und Gaben. Wir sind im Kirchenrat mit Leitern beschenkt, die für Jesus brennen und die Menschen lieben.
Es ist wirklich schön, gemeinsam das Gute im Reich Gottes zu feiern, Herausforderungen zu tragen sowie im Gebet und Austausch zu bleiben, um möglichst weise Entscheidungen für die Kirche zu treffen.
Hast du noch andere Aufgaben im Leipzigprojekt?
Zusammen mit meinem Mann Daniel leite ich eine Kleingruppe und bin Mitarbeiterin in der Kinderzeit.
Hin und wieder übernehme ich auch zeitlich begrenzte Projekte, wie zum Beispiel die Koordination von Umbau und Einrichtung unserer aktuellen Gemeinderäume.
Was ist dein Lieblingsort in Leipzig?
Das Völkerschlachtdenkmal im Sonnenuntergang – mit Chips und Bionade.
Was machst du gern in deiner Freizeit?
Wandern und etwas mit den Händen erschaffen – zum Beispiel basteln, bauen oder gärtnern. Außerdem treffe ich gerne Freunde und genieße gutes Essen.
Was wünschst du dir für das Leipzigprojekt?
Liebe zu Gottes Wahrheit und herzliche Liebe zueinander. Ich wünsche mir Einheit und dass wir Wunder erleben. Die Gemeinde soll für viele Menschen eine Oase der seelischen Ruhe und des Glücks sein – und ein familiäres Zuhause, besonders für diejenigen, die sonst keine Familie haben.